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Archiv Publikationen

Patientenbroschüre 2011

Im Vertrauen auf Gott und die Menschen – soziale Dienstleistung seit über 125 Jahren

Am 1. Februar 1886 öffneten sich erstmals die Türen der damaligen Diakonissenanstalt. „Am selben Abend trafen dann schließlich die ersten Patienten ein, zwei diphteriekranke Dienstmädchen aus Eltershofen“, berichtet die Chronik. Das Diakonissenhaus entstand auf Initiative von Pfarrer Hermann Faulhaber, der die Vision hatte, in Hohenlohe-Franken ein Netz von Gemeindestationen zu gründen, wo Schwestern die Kranken zu Hause pflegen. Ihre Ausbildung und geistige Heimat erhielten sie im Diakonissenhaus. Dort wurde unter der medizinischen Leitung von Dr. Robert Dürr ein Krankenhaus eingerichtet.

Ab 1900 wurden auch Menschen mit Behinderung in der Diakonissenanstalt betreut, ab 1904 kam die Altenpflege hinzu.

Heute ist das Evangelische Diakoniewerk Schwäbisch Hall e.V. ein diakonisches Dienstleistungsunternehmen mit rund 2.900 Mitarbeitenden in den vier Geschäftsbereichen Ambulante Dienste, Alten- und Behindertenhilfe und Klinikum.

„Zukunft braucht Herkunft“, formuliert unser Leitbild. Seit über 125 Jahren ist das Diak der verlässliche Partner in Hohenlohe-Franken. Der Gründungsgedanke war, für  Menschen in der Region Hohenlohe-Franken da zu sein. Diese Vision wurde dank des enormen Engagements derer, die im Diak gelebt und gearbeitet haben, Wirklichkeit.  

Museumsraum "Zeitfenster"

Am 1. Februar 2011 wurde der Museumsraum "Zeitfenster"  eröffnet. Im ehemaligen Speisesaal des Feierabendhauses und nebenan im Museumszimmer der langjährigen Oberin Luise Gehring nehmen Original-Exponate und Zeittafeln die Besucher mit auf eine Zeitreise durch die 125-jährige Geschichte.

Der Museumsraum ist in sieben Bereiche gegliedert: Entstehungsgeschichte, Diak als Gesamtwerk, Krankenpflege, Krankenhaus, Behindertenhilfe, Altenhilfe und Gemeindekrankenpflege. Drei Original-Trachten, ein Kinderbettchen aus der Jugendstilzeit und einige Geräte wie Narkosemittel geben Einblicke in frühere Zeiten.

Öffnungszeiten 2013: 
jeder 2. Sonntag und der darauffolgende Mittwoch, jeweils von 14:30 bis 17 Uhr:

13. und 16. Januar

10. und 13. Februar

10. und 13. März

14. und 17. April

12. und 15. Mai

9. und 12. Juni

14. und 17. Juli

11. und 14. August

8. und 11. September

13. und 16. Oktober

10. und 13. November

8. und 11. Dezember.

Die Dauerausstellung wurde von der Diak-Archivarin Dr. Heike Krause konzipiert. Informationen: 0791 753-2606 (i.d.R. Montags erreichbar) oder per mail: diakarchiv@dasdiak.de

Zum Herunterladen:

Archiv

Das Evangelische Diakoniewerk verfügt über ein Mutterhaus-Archiv, das Dokumente (Schriftgut, Obkekte) und Bilder seit der Gründungszeit 1886 beinhaltet und sammelt.

Folgende Publikationen sind über das Evang. Diakoniewerk erhältlich:

„Helfen mit Herz und Hand“: Film über das Diak (2011)
 Die Reportage lässt in ausdrucksstarken Bildern Menschen zu Wort kommen, die als Patienten das Diakonie-Klinikum aufgesucht haben, die als Bewohner in der Alten- oder Behindertenhilfe leben, die vom ambulanten Pflegedienst besucht werden oder die hier ihre Ausbildung absolvieren. Angehörige kommen ebenso zu Wort wie Frauen und Männer, die mit ihrer Arbeit das Diak prägen. Die Zuschauer erwartet ein buntes Kaleidoskop an Geschichten, die aus dem Leben des Diaks erzählen.


Dauer: 27 Minuten
Schutzgebühr: 10 Euro (Diak-Mitarbeitende: 5 Euro)
Verkaufsstellen: Empfang Mutterhaus, Gottlob-Weißer-Haus und Schöneck, Öffentlichkeitsarbeit.

Buch „Auf Leben und Tod“ (2011)
Der reich bebilderte Band „Auf Leben und Tod - Menschen und Medizin in Schwäbisch Hall vom Mittelalter bis 1950“ stellt in Beiträgen von 24 Autorinnen und Autoren auf 572 Seiten die Entwicklung des Gesundheitswesens in der Reichsstadt Schwäbisch Hall, ihrem Landgebiet und angrenzenden Gemeinden dar. An Universitäten ausgebildete Ärzte stellte die Stadt seit Mitte des 15. Jahrhunderts an. Hebammen wirkten in städtischem Auftrag schon einige Jahrzehnte vor diesem Datum, auch handwerklich geschulte Barbier-Chirurgen lassen sich früh nachweisen. Die Haller Badhäuser sind seit der Mitte des 14. Jahrhunderts dokumentiert. Aus den kleinen Anfängen entwickelte sich bis zum Ende der Reichsstadt 1802 ein ausgebautes Gesundheitswesen. Das 19. Jahrhundert brachte nach vielen Verzögerungen mit der Gründung des Diaks 1886 einen Neuansatz. Erst spät gelang es, die großen Seuchen wie Pest und Cholera wirkungsvoll zu bekämpfen, wobei besonders Investitionen in die Infrastruktur wie die Wasserversorgung und die Entsorgung von Abwässern eine Rolle spielten.

Herausgeber: Dr. Andreas Maisch, Dr. Heike Krause
66 Beiträge auf 572 Seiten, zahlreiche farbige Illustrationen
Preis: 25 Euro
Verkaufsstellen: Empfang Mutterhaus, Gottlob-Weißer-Haus und Schöneck

„Ausmerzen“ – Eugenik, Zwangssterilisierung und Krankenmord in Schwäbisch Hall 1933-1945.  Herausgeber: Dr. Heike Krause und Dr. Andreas Maisch. Mit Vorworten von OB Pelgrim, Pfarrer Zilker, Josef Wagner und Beiträgen von Edith Amthor, Goswinde Köhler-Hertweck, Liselotte Kratochvil, Dr. Heike Krause, Emmy Kunz und Dr. Andreas Maisch. Veröffentlichung des Stadtarchivs Schwäbisch Hall (2009), Heft 25, ISBN 3-932146-28-X.

Das Buch hat 128 Seiten mit zahlreichen Abbildungen, Preis: 15 Euro

„Balsam für die Seele – Einblicke in Klinische Kunst- &Kulturarbeit“. Herausgeber: Bundesvereinigung MediArt, Claudia Krüger. Mit zahlreichen Beiträgen und Praxisbeispielen, unter anderem auch aus dem Diak Schwäbisch Hall.
Docupoint-Verlag Magdeburg, ISBN 978-3-86912-007-2.
Das Buch hat 198 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen, Preis: 19,90 Euro, im Buchhandel erhältlich.

Dr. Heike Krause: "Einem Menschen Nächster sein" Die Geschichte des Evang. Diakoniewerkes Schwäbisch Hall" 280 Seiten mit zahlreichen Abbildungen (Schwäbisch Hall 2005).
ISBN 3-00-016075-3
Preis: 19,80 Euro.

Dr. Heike Krause: "...ob nicht der langersehnte Friede kommt." Das Kriegstagebuch der Diakonisse Marie Stier 1914-1918 (Schwäbisch Hall 2001), 115 Seiten mit zahlreichen Abbildungen. ISBN 3-932146-16-0
Preis: 6,14 Euro.

VERGRIFFEN! Martin Weidenfelder: "Mit dem Vergessen leben: Demenz. Verwirrte alte Menschen verstehen und einfühlsam begleiten." (Kreuz Verlag Stuttgart, 2004). 178 Seiten mit Abbildungen. ISBN 3-7831-2370-4 - VERGRIFFEN!

Helmut Wörner: "Die guten Leute vor der Stadt. Das Nikolaihaus in Schwäbisch Hall durch die Jahrhunderte" (Schwäbisch Hall 2004), 105 Seiten mit zahlreichen Abbildungen
Preis: 12,50 Euro

Bestellung über die Öffentlichkeitsarbeit, Tel. 0791 - 753 2093 oder e-mail: oeffentlichkeitsarbeit@dasdiak.de

Dr. Heike Krause
(i.d.R. Montags)

Tel. 0791 753-2606

diakarchiv@dasdiak.de

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