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Schwester Margarete Mühlbauer erneut zur Vorsitzenden des Evang. Landesverbands für Diakonie-Sozialstationen in Württemberg e.V. gewählt

 

Schwester Margarete Mühlbauer, Geschäftsbereichsleitung für „Diakonie ambulant“ im Evangelischen Diakoniewerk Schwäbisch Hall, wurde am 12. Dezember 2009 erneut zur Vorsitzenden des Evangelischen Landesverbands für Diakonie-Sozialstationen in Württemberg e.V. gewählt. Dieses Ehrenamt hat sie bereits seit 1991 inne, nun beginnt für sie die vierte Amtszeit, die jeweils sechs Jahre umfasst.

Im Evangelischen Landesverband für Diakonie-Sozialstationen in Württemberg sind 256 Mitglieder rund 90 Diakonie-Sozialstationen und Krankenpflegvereine zusammengeschlossen, insgesamt vertritt er rund 14500 Mitarbeitende in der ambulanten Pflege. „Wir denken heute bereits für die nächsten Jahrzehnte voraus“, sagt Margarete Mühlbauer. „Wie schaffen wir eine würdevolle qualitative Versorgung auch in Zukunft?“ Mit rund 340.000 Menschen gab es in Baden-Württemberg noch nie so viele Pflegebedürftige wie heute. Zwei von drei Pflegebedürftigen leben zu Hause. Die Herausforderungen für die Zukunft sind nicht gering: Deutschland ergraut – der demografische Wandel ist in vollem Gang. Einerseits wird es immer mehr Pflegebedürftige geben, andererseits steuert Deutschland auf einen Fachkräftemangel in der Pflege zu. „Wir wollen agieren und nicht nur reagieren“, so Margarete Mühlbauer. Der Landesverband, einer der großen Fachverbände im Diakonischen Werk Württemberg, ist am Puls der Zeit und bezieht Position zu sozialpolitischen und fachlichen Fragen rund um die ambulante Pflege. Dabei gilt es auch gelegentlich, den Rechtsweg einzuschreiten, um im Interesse der Mitglieder strittige Fragen, etwa zur Finanzierung von Leistungen, zu klären. Die aktuelle Themen sind vielfältig - von vernetzten Angeboten bis hin zur Frage: Wohin bewegt sich die ambulante Pflege im europäischen Kontext. Ein wichtiges Anliegen ist dabei, die christliche Spiritualität zu wahren und weiterzuentwickeln, um als kirchliche Pflegedienste erkennbar zu sein. Dabei erweist es sich als Vorteil, dass alle vier Vorstandsmitglieder aus der Praxis kommen: Neben der Vorsitzenden Margarete Mühlbauer ihr Stellvertreter Jochen Schnizler (Diakoniestation Nürtingen), Ursula Wachter-Kreder (Ökumenische Sozialstation Heidenheim) und Petra Eberle (Evangelischer Kirchenkreis Stuttgart).

Schwester Margarete Mühlbauer, geboren 1954 in Schwäbisch Hall, Krankenschwester und Diakonin, ist seit 1983 als Geschäftsbereichsleitung Diakonie ambulant im Evang. Diakoniewerk Schwäbisch Hall tätig. Sie hat berufsbegleitend u.a. Pflegemanagement und Betriebswirtschaft (VWA) studiert. Die Diakonisse in der Gemeinschaft der Haller Schwestern und Brüder (1985 Einsegnung) ist seit 1995 stellvertretende Oberin. Seit 1991 ist sie Vorsitzende des Evang. Landesverbands für Diakonie-Sozialstationen in Württemberg e.V. und seit 1995 Landessynodale. Von 2004 bis 2009 gehörte sie dem Kreistag Schwäbisch Hall an.

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